Informationen laut KMS vom 08.03.2022:

Ausgabe der Übertrittszeugnisse in den 4. Klassen:

Montag, 02. Mai 2022

Probeunterricht an Gymnasium oder Realschule:

Anmeldezeitraum: 09. bis 13. Mai 2022

Probeunterricht: 17. bis 19. Mai 2022

Fehlende bzw. nicht belastbare Jahresfortgangsnoten für das Übertrittszeugnis:

In den Fällen, in denen die erbrachten schriftlichen, mündlichen und ggf. praktischen Leistungsnachweise nicht ausreichen, um eine belastbare Jahresfortgangsnote für das Übertrittszeugnis zu bilden, ersetzt eine Bemerkung die Jahresfortgangsnote. In diesem Fall erfolgt eine Verbalbeurteilung zum Leistungsvermögen im jeweiligen Fach. Das Eintragungsfeld für die Jahresfortgangsnote wird in diesem Fall mit „—“ ausgewiesen.

Dies gilt auch, wenn im Einzelfall keinerlei mündliche, schriftliche oder praktische Leistungsnachweise erbracht werden konnten. In diesen Fällen weist das Übertrittszeugnis folgende Bemerkung aus: „Im Fach … war die Bildung einer belastbaren Jahresfortgangsnote nicht möglich.“

Für den Fall, dass eine Eignungsfeststellung aufgrund fehlender valider Jahresfortgangsnoten im Übertrittszeugnis nicht getroffen werden kann, kann die Eignung für den Übertritt an Realschule oder Gymnasium über den Besuch des Probeunterrichts nachgewiesen werden.

Vorrücken in die Jgst. 5 und Wiederholen der Jgst. 4

Die Regelungen des § 13 Abs. 2 und 3 GrSO zum Vorrücken bzw. Wiederholen gelten grundsätzlich auch für Schülerinnen und Schüler,

  • über die mangels Teilnahme an den Probearbeiten in Deutsch, Mathematik sowie Heimat- und Sachunterricht (HSU) keine Aussagen zum Leistungsstand möglich sind und die weder an der Realschule noch am Gymnasium mit Erfolg am Probeunterricht teilgenommen haben,
  • die den Probeunterricht an der Realschule nicht bestanden haben, aber die Jgst. 5 der Mittelschule voraussichtlich mit Erfolg besuchen könnten.
  • Diese Schülergruppen sollen jedoch vor der Entscheidung über eine Wiederholung der Jgst. 4 die Möglichkeit zur freiwilligen Teilnahme an einer Lernstandserhebung an der Grundschule erhalten. Die Entscheidung nach § 13 Abs. 2 GrSO über ein Vorrücken in die Jgst. 5 der Mittelschule bzw. ein Wiederholen der Jgst. 4 erfolgt dann auf Grundlage der Ergebnisse der Lernstandserhebungen in pädagogischer Verantwortung der Grundschule.